In einer Stadt mit über 250.000 Einwohnern und einem Grundwasserspiegel, der in den Niederungen der Oker oft nur wenige Meter unter Geländeoberkante ansteht, ist die Verankerungsbemessung mehr als nur eine statische Rechnung. Die quartären Talsande und Auelehme im zentralen Stadtgebiet rund um den Burgplatz verlangen eine präzise Abstimmung zwischen Ankerlänge, Verpressdruck und der zu erwartenden Kriechneigung des Bodens. Wenn Sie im Technologiepark Braunschweig oder entlang der stark befahrenen B4 eine tiefe Baugrube sichern müssen, kombinieren wir den aktiven Korrosionsschutz mit einer realistischen Abschätzung der Mantelreibung – basierend auf örtlichen Erfahrungswerten aus über 200 Bohrprofilen im Stadtgebiet. Für schwierige Aushubtiefen jenseits der 6-Meter-Grenze kann eine ergänzende CPT-Sondierung die Schichtgrenzen kontinuierlich auflösen, bevor der Ankerraster festgelegt wird.
Eine inkrementelle Lastabtragung im Verpresskörper, messtechnisch validiert durch Eignungsprüfungen, reduziert die Verformung um bis zu 40 Prozent gegenüber konventionellen Rasterbemessungen.
