Die Lössböden und die sandigen Kiese der Oker-Niederung im Braunschweiger Raum reagieren empfindlich auf unzureichende Verdichtung – Setzungen sind hier oft vorprogrammiert, wenn der Nachweis nicht stimmt. Eine Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren nach DIN 18125-2 liefert genau diesen Nachweis: direkt am Planum, ohne aufwändige Laborkorrelationen. Wir führen die Prüfung seit Jahren auf Baustellen in der Region durch, von der Weststadt bis zum Forschungsflughafen, und wissen um die Bedeutung eines korrekt ermittelten Verdichtungsgrads. Gerade bei wechselhaften Bodenverhältnissen, die in Braunschweig durch die quartären Ablagerungen der Ur-Oker geprägt sind, ist die Kombination mit einer Korngrößenanalyse sinnvoll, um den Referenzwert eindeutig zuzuordnen.
Der Verdichtungsgrad DPr ist die härteste Währung im Erdbau: Ein um 2 % unterschrittener Wert kann jahrzehntelange Setzungen bedeuten.
