Braunschweig steht auf mächtigen quartären Lockergesteinen, geprägt von Saale- und Weichselkaltzeit. Sande und Kiese der Niederterrasse wechseln sich mit Beckenschluffen ab — eine Abfolge, die bei der Flachgründungsbemessung besondere Sorgfalt erfordert. Die Tragfähigkeit variiert auf kürzester Distanz, und die Grundwasserstände entlang der Oker beeinflussen jede Setzungsberechnung. Wer hier Einfamilienhäuser, Gewerbehallen oder Wohnblöcke plant, braucht eine Bemessung, die das lokale Baugrundrisiko nicht nur streift, sondern systematisch durchdringt. Unser geotechnisches Team führt die Flachgründungsbemessung für Projekte in Braunschweig auf Basis eigener Baugrunderkundungen durch — ergänzt durch die Korngrößenanalyse, wenn die Klassifizierung der anstehenden Sande und Kiese nach DIN 18123 gefordert ist — und liefert Berechnungen, die das Tragverhalten des Untergrunds realistisch abbilden, nicht idealisiert.
Setzungen unter 1,5 cm bei Auelehm — das geht nur, wenn die Bemessung den Boden nicht als Block, sondern als Schichtpaket begreift.
