Zwischen den sandigen Böden im Nordosten und den Auelehmen der Oker im Westen zeigt sich der Baugrund in Braunschweig von zwei völlig verschiedenen Seiten. Wer im östlichen Stadtgebiet nahe der Bundesautobahn 2 baut, findet oft quartäre Sande und Kiese mit guter Tragfähigkeit, während in Oker-Nähe und Richtung Riddagshausen weiche, setzungsempfindliche Schichten dominieren. Genau hier setzt der SPT an: Der Standard Penetration Test liefert innerhalb eines Bohrfortschritts verlässliche Werte zur Lagerungsdichte und zum Eindringwiderstand. Eine fundierte Baugrundbeurteilung ohne dieses Verfahren ist in Braunschweig mit seinen 250.000 Einwohnern und einer aktiven Bauwirtschaft kaum denkbar. Wir kombinieren die SPT-Sondierung mit ergänzenden Laborversuchen wie der Korngrößenanalyse, um das mechanische Verhalten des anstehenden Bodens genau zu klassifizieren.
Die Schlagzahl N₃₀ aus dem SPT ist der direkteste Indikator für die Tragfähigkeit – ein Wert, auf den sich Statiker und Geotechniker in Braunschweig seit Jahrzehnten verlassen.
